Handelskonditionen

Rollover

UFX belastet keine laufende Gebühr. Was wir berechnen, ist eine Rollover-Gebühr (auch als Overnight-Swap bekannt). Die Rollover-Gebühr wird berechnet, wenn ein Händler eine Position bis nach 00:00 GMT offen hält.

Hintergrundinformationen

Der Begriff "Rollover" bezieht sich auf den Zinssatz, den Devisenhändler aufgrund ihrer offenen Positionen, die von einem Tag auf den nächsten übertragen werden, bezahlen oder erhalten. Jedes Währungspaar hat seinen eigenen Zinssatz. Am Ende eines jeden Handelstages, nach 00:00 Uhr GMT, wird der Händler den Zinssatz für die Währungspaare, die er hält, bezahlen oder erhalten.

Wie funktioniert das?

Am Handelsmarkt werden die Zinsen täglich berechnet. Am Ende eines jeden Handelstages, um 00:00 Uhr GMT, können die Händler in ihrem Kontoauszug sehen, ob ihnen die Rollover-Gebühr berechnet oder gutgeschrieben wurde. An regulären Wochentagen wird der Rollover-Satz für den vorherigen Handelstag berechnet. Da die Handelswoche fünf Tage hat werden die Rollover-Zinsen für das nächste Wochenende für drei Tage berechnet.

Im folgenden werden die Rollover-Zinsen kurz erklärt:

Der Zinssatz der Hauptwährung ist niedriger als der der sekundären Währung.

Zum Beispiel: EUR/AUD. EUR – Zinsen von 1,25%; AUD – Zinsen von 4,50%

Der Euro ist die Hauptwährung des Paars und der Zins ist niedriger als der der sekundären Währung, dem australischen Dollar (AUD).

Kaufen/Long: Kauft der Händler den Euro wird ihm die Rollover-Gebühr berechnet.

Verkaufen/Short: Verkauft de Händler den Euro, erhält er die Rollover-Gebühr.

HINWEIS: Das Handelsvolumen wirkt sich auf den Betrag der Rollover-Gebühr aus; je höher das gehandelte Volumen desto höher die Rollover-Gebühr.

Die Rollover-Gebühren werden wie folgt berechnet:

  • Von Sonntag bis Montag: reguläre Rollover-Gebühr
  • Von Montag bis Dienstag. reguläre Rollover-Gebühr
  • Von Dienstag bis Mittwoch: reguläre Rollover-Gebühr
  • Von Mittwochnacht bis Donnerstag: Die Rollover-Gebühr wird drei Mal berechnet (Mittwoch, Freitag und Samstag)
  • Von Donnerstag bis Freitag: reguläre Rollover-Gebühr

Slippage

Beim Devisenhandel bezieht sich der Begriff Slippage auf den Unterschied zwischen dem erwarteten Preis eines Trades und dem Preis zu dem der Trade tatsächlich ausgeführt wird.

Ist der Ausführungspreis besser als der vom Kunden beantragte Preis, so nennt man das “positive Slippage”. Ist der Ausführungspreis jedoch schlechter als der vom Kunden beantragte Preis, so spricht man hier von “negativer Slippage”.

Bitte beachten Sie, dass “Slippage” übliche Marktpraxis ist und ein übliches Merkmal von Devisenmärkten, an denen Marktbedingungen* wie Illiquidität und Volatilität aufgrund von der Veröffentlichung von Nachrichten, Wirtschaftsereignissen und Markteröffnungen herrschen und der Handel gemäß den Nachrichten deshalb nicht garantiert werden kann.

Wichtig ist, dass der Preis, zu dem der Trade durchgeführt wird, sich bei nicht normalen Marktbedingungen deutlich von dem ursprünglich beantragten Preis unterscheiden kann. Das kann zum Beispiel in folgenden Fällen der Fall sein:

a) Zu Marktöffnungszeiten,

b) zu Nachrichtenzeiten,

c) zu volatilen Zeiten, wo die Preise deutlich steigen oder fallen oder sich vom erklärten Preis unterscheiden,

d) bei schnellen Preisbewegungen, wenn der Preis in einer Handelssitzung zu dem Ausmaß steigt oder fällt, dass der Handel gemäß den Regeln der jeweiligen Börse ausgesetzt oder beschränkt wird,

e) bei unzureichender Liquidität für die Ausführung von einem speziellen Volumen zum erklärten Preis

*Bitte beachten Sie, dass die Liste nicht vollständig ist.

Erfahren Sie hier mehr über die Spreads und die Zeitpläne für den Handel der Anlagen.